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Moviprep, Plenvu, Picoprep: Erfahrungen und Tipps

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Egal ob Moviprep, Picoprep, Citrafleet, Endofalk, oder Plenvu: Die Liste der Abführmittel zur Einnahme vor einer Darmspiegelung ist lang, die der Erfahrungsberichte über Probleme bei Anwendung oder Wirkung allerdings auch! Außerdem finden viele vor der Darmspiegelung das Abführmittel ekelhaft. Ich selbst habe schon mit mehreren der Pulver Erfahrungen gemacht und teile hier meine Tipps für eine erfolgreiche Vorbereitung auf die Koloskopie. Außerdem gibt es Mittel, bei denen du deutlich weniger trinken musst. Damit auch du die Vorbereitung zur Darmspiegelung möglichst ohne Probleme hinter dich bringst!

Anwendung

In der Anwendung und Einnahme ähneln sich die meisten Abführmittel. Zusätzlich hast du von deinem Arzt vermutlich eine Anleitung für die Darmreinigung vor der Koloskopie bekommen. Diese richtet sich nach dem Zeitpunkt der Darmspiegelung und kann je nach Praxis ein wenig variieren. Zusätzlich ist auch in der Packungsbeilage des Abführmittels die genaue Anwendung beschrieben. Diese findet ihr in der Verpackung oder hier als Link:

MOVIPREPPICOPREPCitraFleet
EndofalkPLENVUEZICLEN

Meist enthält die Verpackung von Moviprep und Co. mehrere Beutel mit einem weißen Pulver. Diese müssen nacheinander in Wasser aufgelöst und verrührt werden, um eine Trinklösung herzustellen. Dazu nutzt du am besten einen großen Messbecher, um die Mengen richtig zu abzumessen. Die Beutel sind beschriftet und in der Anleitung ist angegeben, welche du gemeinsam vermischen musst. Meist muss man zwei Becher dieser Lösung herstellen, den zweiten allerdings erst einige Stunden später.

Welches Abführmittel wird bei dir benutzt?

Was hilft bei Würgereiz und Erbrechen?

Der Geschmack des Abführmittels kann, je nach Sorte und Hersteller, zwischen unangenehm und ekelhaft variieren. Es gibt also leider keinen Trick, um die Trinklösung in ein wirklich leckeres Getränk zu verwandeln. Allerdings solltest du dir die Einnahme nicht schwerer machen, als unbedingt notwendig. Und aus eigener Erfahrung weiß ich: Es geht auch ohne Übelkeit und Übergeben.

Geschmacksrichtungen

Bei vielen Mitteln werden verschiedene Geschmacksrichtungen angeboten, so gibt es Moviprep beispielsweise in den Sorten Zitrone oder Orange. Was in der Theorie lecker klingt, schmeckt in der Praxis allerdings nahezu identisch. Ich persönlich würde tendenziell eher Orange empfehlen, es macht aber keinen wirklich großen Unterschied, welche Sorte du nimmst. Die Mittel schmecken einfach künstlich und mehr Aromen machen es nicht unbedingt besser.

Kühlen

Einen viel größeren Einfluss, als die Geschmacksrichtung, hat hingegen die Temperatur. Nach dem Anrühren der Beutel solltest du das Abführmittel unbedingt für eine Weile in den Kühlschrank stellen und dort auch stehen lassen, bis du alles getrunken hast. Natürlich sollte die Temperatur noch angenehm für dich sein, generell gilt aber je kühler, desto weniger unangenehm ist der Geschmack.

Die Mischung machts

Die genauen Mischverhältnisse unterscheiden sich zwischen den einzelnen Abführmitteln ein wenig und sind in der Packungsbeilage genau beschrieben. Diese Angaben solltest du möglichst genau einhalten.

Achte darauf, dass du mindestens so viel Wasser verwendest, wie auf der Packung abgegeben, noch besser sogar ein wenig mehr. Dadurch musst du zwar noch mehr Flüssigkeit trinken, der Geschmack und die Konsistenz werden aber weniger unangenehm. Dies gilt vor allem für die letzten Gläser der Mischung, da diese meist noch etwas intensiver schmecken und eine leicht schleimige Konsistenz haben können. Gieß im Zweifel nochmal ein wenig Wasser dazu, rühre gut um und es fällt leichter, alles zu trinken.

Einigen hilft es, zu der angerührten Mischung ein wenig klaren Fruchtsaft beizufügen. Auch Fruchtsirup wird häufig empfohlen, um den Geschmack zu verbessern. Bei mir führt das allerdings eher dazu, dass ich anfange den entsprechenden Saft zu hassen. Man hat nach dem Mischen nämlich leider kein fruchtiges Abführmittel, sondern eher einen ekelhaften Fruchtsaft. Ob es bei dir hilft, kannst du mit einem einzelnen Glas ausprobieren und dann gegebenfalls der ganzen Mischung ein wenig Saft hinzufügen. Ich empfehle allerdings, die leckeren Sachen getrennt, aber direkt hinterher zu trinken und damit den Geschmack des Abführmittels herunterzuspülen.

Kleine Portionen, schnell trinken

Neben dem Kühlen ist dies einer der wichtigsten Tipps. Teile dir die Einnahme über mehrere Stunden ein und trinke jeweils nur kleine Gläser. Ich selbst stelle meist einen Messbecher mit der fertigen Mischung in den Kühlschrank und fülle mir dann daraus die Gläser zum sofortigen Trinken ab. Je schneller das Glas leer ist, umso besser. So merkt man nicht viel vom unangenehmen Geschmack und die Hürde ein Glas zu trinken ist nicht so hoch. Zwischen den Gläsern solltest du aber jeweils ein wenig Pause machen und die Trinklösung nicht zu schnell trinken. Ein bis zwei kleine Gläser alle 15 Minuten sind ein guter Erfahrungswert.

Ein anderer Tipp ist das Trinken mit Strohhalm. So kannst du die Geschmacksknospen auf der Zunge ein wenig umgehen und den Geschmack leicht abschwächen. Da du mit dem Strohhalm aber auch nicht so schnell trinken kannst, muss dies nicht unbedingt besser sein. Ich bevorzuge es, die Gläser ohne Strohhalm und in wenigen Zügen zu trinken, so hat man es einfach schneller hinter sich.

Nebenwirkungen vermeiden

Es gibt viele Erfahrungsberichte über Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufbeschwerden. Meist sind sie aber kein Grund zur Sorge und lassen sich bei korrekter Anwendung vermeiden. Beispielsweise ist ein leichtes Unwohlsein und Blubbern im Bauch ganz normal. Mit Einsetzen der Wirkung und den ersten Stuhlgängen sollten sich diese Beschwerden aber wieder bessern. Gegen Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden und Erbrechen vom Abführmittel gibt es aber einige Tricks.

Wichtig: Sollte es dir nach Einnahme des Abführmittels wirklich schlecht gehen, informiere bitte unbedingt deinen Arzt. Genauere Informationen zu möglichen Komplikationen findest du in der Packungsbeilage.

Viel trinken

Nach Wirkungseintritt des Abführmittels verliert dein Körper viel Flüssigkeit. Gleichst du diesen nicht entsprechend aus, beginnt der Körper zu dehydrieren und du bekommst Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufprobleme. Ein Großteil der möglichen Nebenwirkungen lässt sich also vermeiden, wenn du darauf achtest, ausreichend zu trinken. Dies hilft auch gegen Übelkeit durch das Abführmittel und verdrängt dessen unangenehmen Geschmack.

Mögliche Getränke sind Wasser, klare Suppen, Obstsäfte (ohne Fruchtfleisch), limonadenhaltige Getränke und Tee.
Wichtig dabei: Dunkle und undurchsichtige Getränke wie Cola oder Kaffee verschlechtern während der Spieglung die Sicht des Untersuchenden. Dies kann dazu führen, dass die Darmspiegelung inklusive Vorbereitung mit Abführmittel widerholt werden muss. Und so viel Spaß macht es dann auch wieder nicht 😉

Ausruhen und Traubenzucker

Während der Vorbereitung auf die Darmspiegelung solltest du dich möglichst ausruhen und dich spätestens ab Beginn der Einnahme des Abführmittels auch in der Nähe einer Toilette aufhalten. Da du nichts essen darfst und viel Flüssigkeit verlierst, kann dein Kreislauf geschwächt sein. Mir hilft es, wenn ich mich während der Einnahme zum Beispiel mit einem Film ablenke und alle paar Stunden ein wenig Traubenzucker zu mir nehme. So hat man nicht dauerhaft den Geschmack der Trinklösung im Mund und vermeidet Kreislaufprobleme. Häufig fühlt man sich durch das Blubbern im Bauch sowieso nicht wirklich fit, sodass man garnichts anderes will, als in Ruhe auf dem Sofa zu liegen.

Alternativen ohne viel Trinken

Zur Vorbereitung auf die Darmspiegelung erhälst du vom Arzt standardmäßig meist Moviprep oder Endofalk. Diese Pulver ergeben bei Anwendung allerdings 2 bis 3 Liter Flüssigkeit und sind damit nicht unbedingt einfach einzunehmen. Zum Glück gibt es mit Citrafleet und Picoprep aber gute Moviprep Alternativen, mit denen du nicht literweise Abführmittel trinken musst. Beide Mittel enthalten nur 2 Beutel für jeweils 150ml Trinklösung. Nach deren Einnahme solltest du über mehrere Stunden hinweg noch zusätzlich 1,5 bis 2 Liter klare Flüssigkeit zu dir nehmen. Das darf aber gern auch was leckeres sein und ist somit deutlich angenehmer, als die Trinklösung bei Moviprep oder Endofalk. Beide Pulver kannst du ohne Rezept ganz einfach auf Amazon kaufen:

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Selbstverständlich kann es auch bei Citrafleet oder Picoprep zu Nebenwirkungen kommen und nicht jede Gastroenterologie lässt sich auf eine solche Moviprep- oder Plenvu-Alternative ein. Wenn du allerdings Probleme mit der Einnahme des Abführmittels hast oder sowieso schon an Übelkeit leidest, solltest du deinen Arzt auf diese Alternativen ansprechen.

Das Abführmittel wirkt nicht?

Es ist ganz normal, dass es eine Weile dauert, bis die Wirkung des Abführmittels einsetzt. Meist dauert es 1-3 Stunden ab Trinken des ersten Glases, bis die Wirkung und ein wässriger Stuhlgang einsetzt. Hab also ein wenig Geduld und bleib ruhig, man spürt nicht direkt, dass sich etwas tut. Erst wenn du innerhalb von sechs Stunden nach der Einnahme z.B. Moviprep noch keinen Stuhlgang hattest, beende die Einnahme und kontaktiere deinen Arzt.

Nicht alles getrunken oder Abführmittel erbrochen?

Ziel der Vorbereitung mit dem Abführmittel ist ein wässriger, gelblicher Stuhlgang, der häufig als „kamillenteeartig“ beschrieben wird. Solange du diesen rechtzeitig vor der Untersuchung erreicht hast, ist dein Darm ausreichend gut gereinigt. In diesem Fall ist es auch kein Problem, wenn du einen Teil der Trinklösung erbrechen musstest oder nicht alles getrunken hast. Solltest du allerdings das Gefühl haben, dass das Mittel nicht wirkt oder du nicht genug davon trinken konntest, so informiere rechtzeitig deinen Arzt. Eventuell kann dieser zusätzliche Maßnahmen ergreifen oder dir für einen neuen Termin ein alternatives Abführmittel wie Citrafleet oder Picoprep anbieten.

Erfahrungsberichte und Fragen gern kommentieren!

Welche Erfahrungen hast du bisher mit den verschiedenen Abführmitteln gemacht? Kennst du weitere Tipps, die die Vorbereitung auf die Darmspiegelung erleichtern? Oder bist du gerade dabei dich vorzubereiten und hast Fragen? Schreib gern einen Kommentar und ich helfe weiter!

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17 Antworten auf „Moviprep, Plenvu, Picoprep: Erfahrungen und Tipps“

Hallo, ich hatte vor einer Woche einen Termin bei der Koloskopie, diese konnte dann nicht durchgeführt werden, da ich das Abführmittel Plenvu wieder erbrochen hatte. Nun soll ich die doppelte Menge davon einnehmen um für ein besseres Ergebnis zu sorgen. Meine Bedenken sind groß , dass ich es diesmal schaffe. Deshalb habe ich mich informiert und würde lieber das Picoprep nehmen, denke damit komme ich besser klar, da es weniger ist, trinken muss man ja sowieso viel, aber eben nicht dieses abscheuliche Plenvu! Mein Arzt lässt sich darauf nicht ein und jetzt meine Frage, meinen sie, ich könnte mir trotzdem Picoprep besorgen und bekomme eine gute Darmreinigung hin wie bei Plenvu ? LG Alexandra

Hey Alexandra!
Wenn dein Arzt nicht seine Zustimmung gegeben hat, ist das natürlich riskant. Ich kenne deine persönliche Situation nicht, sodass du dann definitiv auf deinen Arzt hören solltest. Wenn du die Tipps befolgst, ist das mit Plenvu auch auf jeden Fall machbar! Picoprep ohne Abstimmung mit dem Arzt wäre dann wirklich auf deine eigene Gefahr hin.
Schöne Grüße!

Hej Lasse
Ich habe sowohl Endolfak auch auch Citrafleet probiert und muss sagen, dass ich mit Endofalk wesentlich besser klarkomme. Ich rühre mir den Liter an und trinke pro Viertelstunde 250 ml, so dass ich auf einen Liter pro Stunde komme. Der Trick besteht drin, 2 Strohhalme zu nehmen, anzusetzen und das Glas möglichst rasch zu leeren. Dabei laufe ich Anfangs im Haus rum. Später, wenns dann los geht, nehme ich das ganze mit ins Bad und bleibe einfach sitzen, bis ich durch bin 🙂
Mit Citrafleet ging es mir wirklich schlecht, mit Schüttelfrost, Kreislauf, Kopfschmerzen etc, und auch fand ich die Wirkung nicht so durchschlagend, wie bei Endofalk. Ich war am nächsten Morgen noch voll im Abführstress und wusste nicht, ob ich es ohne Probleme zur Spiegelung schaffe. VG, Zora

Hey Zora!
Schön, dass du auch von Endofalk positiv berichten kannst und gleichzeitig schade, dass du mit Citrafleet solche Probleme hattest. Es ist natürlich kein Allheilmittel und man sollte individuell schauen, was am besten klappt. Der Trick mit den zwei Strohhalmen ist gut, wenn man viel trinken muss. Danke!

Vielen Dank für deine Erfahrungen mit verschiedenen Medikamenten vor der Darmspiegelung. Gut zu wissen, dass Dunkle und undurchsichtige Getränke wie Cola vor einer Darmspiegelung vermieden werden sollten. Ich habe nächsten Monat meine erste Darmspiegelung und informiere mich, wie ich mich am besten vorbereite.

Ich habe bislang Moviprep Zitrone und Orange genommen, wobei Orange nicht ganz so übel ist. Besser finde ich Plenvu, man braucht nur 2x500ml. Der Geschmack ist halbwegs erträglich, Nebenwirkungen jeweils keine.

Hallo,Eure Berichte und Erfahrungen haben mir insoweit geholfen, daß weder das Eine noch das Abdere gut schmeckt! Ich habe zur Auswahl Plenvu und Picoprepp, ich kann morgens nicht soviel trinken und überlege nun ob Plenvu das bessere Getränk ist,zumal ich eine koronare Herzerkrankung habe. Habe meinen Termin am 17.11.21 übrigens habe ich Moviprep schon 5x eingenommen und das finde ich grausam,wegen der Menge. LG

Ich selbst habe am 24.11 meinen Termin und der Arzt sagte mir schon im Aufklärungsgespräch, das es nicht angenehm wäre zu trinken-Plenvu.
Ich kenne das Abführen mit Bittersalz und Passage Salz und beides ist eklig und meist nur ein Glas mit Würgen möglich. Mit Apfelsaft zu verdünnen war auch nicht gut, da ich 3 Jahre danach mich vor Apfelsaft geekelt habe 🙂
Deswegen habe ich gefragt, ob ich das Mittel auch zügig wegtrinken kann anstelle über eine Stunde, aber der Arzt meinte es wäre besser sonst würde ich würgen. Wahrscheinlich bei Beiden Varianten, aber ich kann es für mich besser vorstellen, es zügiger zu trinken einfacher ist.
Hat diese Stunde noch irgendwelche andere Gründe, als sich das aufteilen für andere angenehmer erweist? Wenn nicht würde ich probieren wollen, es in 2 Gläser weg zu exen, sollte keine medizinischen Gründe vorliegen?

Hallo!
Du kannst das Mittel zügig wegtrinken, wenn dir das hilft. Allerdings kann das ganz schön auf den Magen schlagen, da es sich um eine ziemlich große Menge handeln kann. Ich würde dir auch empfehlen, es dir einzuteilen!

Hi Dani, wie ist es denn bei dir dann gelaufen mit dem Plenvu? Ist ja schon ne Weile her 😉 Ich kann auch nur raten, das langsam zu trinken nach Anweisung, sonst kriegt man leicht Übelkeit oder Würgereiz, wenn zuviel im Magen ist.

Hatte heute meine Darmspiegelung und hatte gestern zum ersten mal mit Plenvue abgeführt. Die erste Dosis ist gemacklich ganz ok, die zweite scheußlich. Mit der Folge, dass ich überhaupt keine Lust hatte, danach noch was zu Trinken (aber musste, um auf den Liter Flüssigkeit zu kommen). Die Darmreinigung hat ewig gedauert und war auch nicht vollständig. Beim letzten Mal hatte ich Movipret. War zwar mehr Flüssigkeit aber wesentlich angenehmer zu trinken. Und wirksamer

Bei der letzten Spiegelung vor zwei Jahren ein Mittel gehabt, das nur in 500 ml Wasser aufgelöst werden musste. Das fand ich angenehmer.
Diesmal nicht darauf geachtet und Moviprep erhalten, was zweimal 1 Liter des ekligen Zeugs bedeutet.
Mir hilft sofort nach dieser Lösung kräftige heiße Hühnerbrühe zu trinken, ruhig die gekörnte aus dem Glas, um den widerlichen Geschmack zu tilgen. Alles andere trinke ich dann im Wechsel und sehr kleinen Mengen, um mich nicht zu übergeben. Also klares Wasser, Grapefruitlimonade, Gemüsebrühe über den ganzen Tag.
Mal sehen, wie es übermorgen funktioniert. Es ist schwer, positive und heitere Gedanken dazu zu haben. 🙂

Ich habe vor 2 Wochen bei meinem Termin erfahren (mir wurde gesagt, ich hätte dann ein Arztgespräch für die anstehende Magenspiegelung 2 Wochen später, war aber nur Blutabnahme), dass ich nun eine Magen UND Darmspiegelung bekomme, ein Arztgespräch hatte ich aber nicht, hat mir die Arzthelferin verweigert und mir einfach das Plenvu auf den Tisch geknallt.
Nun hocke ich hier mit meinem Plenvu und bin fertig mit den Nerven.
Das Zeug ist so ekelhaft, dass ich es nur mit Würgereizen runterkriege, obwohl ich es schon auf 1 Liter verdünnt habe, statt der normalen 500ml. Der Nachgemack vom Mango ist völlig ok, aber diese schleimige Konistenz und der eklige Salzgeschmack machen mich einfach fertig. Habe schon irgendwie Schiss vor der 2. Dosis morgen früh.
Aber ich sage mir: Ich versuche es so gut es geht zu trinken (verdünnt und mit Strohhalm), und wenn ich nicht alles runter kriege, dann muss er eben schauen, obs trotzdem für die Spiegelung reicht.

Hallo, erst einmal: toll, daß es diese Seite gibt und danke an den Autor dafür! Ich habe vom Arzt mal wieder Moviprep🤮 erhalten, jetzt aber vom meinem Bruder das Picoprep wegen angeblich besserem Geschmack auf auf jeden Fall weniger Trinkmenge empfohlen bekommen. Der Arzt meinte, ich könne es gerne versuchen, er denkt aber, daß das Moviprep besser wirkt. Ich wäre sehr dankbar für eure Erfahrungen zur Gründlichkeit von Picoprep!
Liebe Grüße- Anja

Da ich Plenvu schon zum 2. Mal nehmen musste weiss ich aus Erfahrung wie scheusslich das Zeug ,vor allem die Menge,zu trinken ist.Mein Artzt hat mir daraufhin geraten ,schon 4 Tage vor dem Termin mit einer Diät zu beginnen.Das heisst keine Vollkornpr. keine Früchte Müsli keinSalat.Alles andere wie Fisch Teigwaren Eier Karoffeln erlaubt aber von Tag zu Tag ertwas weniger.Die Lösung unbedingt 1 bis 2 Stunden vor dem trinken in den Kühlschrank stellen,alles andere wie beschrieben.Ich habs probiert und das Wunder ist geschehen ,kaum hatte ich die erste Hälfte getrunken war meine Darmreinigung schon so hell und klar sodass ein kleines Glas genügte um ein Perfektes resultat zu haben .Danach nur noch genügend Wasser trinken

Das ist ein guter Tipp! Hast du dann nicht alles getrunken? Und wie war es mit der Übelkeit? Ich würde mich über weitere Infos freuen, wie schnell trinken, wieviel ml jeweils pro Glas.
Denn ich habe meinen Termin in 5 Tagen und bin jetzt schon fix und fertig beim Gedanken daran. Habe auch Plenvu bekommen. Mir ist vor lauter Angst davor bereits jetzt schon schlecht. Mir wurde gesagt, dass es sehr wahrscheinlich zu Übelkeit und Erbrechen kommt. Da ich Angstpatient bin, führt mich das zusätzlich in eine Panikattacke.
Ich möchte alles tun, um es so verträglich wie nur möglich zu gestalten.

Ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst, hatte auch so meine Probleme (Psychisch und Physisch), dass Zeug runter zu kriegen.
Die Dosis A muss wie angegeben angerührt werden, wobei ich noch mehr Wasser genommen habe, da ich es sonst nicht runterbekommen hätte.
Stell es auch gerne vorher in den Kühlschrank und trink es kalt durch einen Strohhalm und halt dir dabei ggf. die Nase zu.
Übelkeit und Erbrechen hatte ich Gott sei Dank nicht gehabt, habe aber auch immer nach einem Schluck Dosis A einen kräftigen Schluck von Wasser mit Geschmack genommen, damit der salzige Geschmack im Mund nicht lange anhält.
Ich habe für die Dosis A insgesamt 2 Stunden gebraucht.
Ich drücke dir ganz Fest die Daumen, dass du es ohne Panikattacke schaffst.

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